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TreasuryView

Cashflow-Berechnung für Laufzeitdarlehen automatisieren

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Ersetzen Sie manuelle Zinsberechnungen in Excel durch automatisierte Kapitaldienstpläne: Planen Sie Tilgungs- und Zinszahlungen über Ihr gesamtes Darlehensportfolio. Diese Anleitung gilt für Laufzeitdarlehen mit festem und mit variablem Zinssatz. Nutzen Sie sie immer dann, wenn Sie den Cashflow-Plan eines Laufzeitdarlehens neu berechnen müssen, zum Beispiel nach einem Referenzzins-Fixing (etwa EURIBOR), einer Teiltilgung, einer Neuverhandlung der Marge oder bei der Modellierung der Auswirkungen einer Zinsänderung auf den künftigen Kapitaldienst.

  1. Laufzeitdarlehen öffnen. Klicken Sie im Darlehensportfolio auf die Transaktion des Laufzeitdarlehens, um die Detailansicht zu öffnen. Alle aktuellen Parameter der Transaktion (Nominalbetrag, Valutadatum, Fälligkeitsdatum, Zinskonfiguration und Tilgungsart) werden geladen.
  2. Parameter prüfen und anpassen. Ändern Sie alle Felder, die sich geändert haben. Typische Fälle:
    • Referenzzins-Fixing: aktuelles EURIBOR- oder SOFR-Fixing aktualisieren.
    • Teiltilgung: den offenen Nominalbetrag nach einer vorzeitigen Teilrückzahlung verringern.
    • Neuverhandlung der Marge: die Marge auf den mit der Gegenpartei vereinbarten neuen Kreditaufschlag setzen.
    • Laufzeitverlängerung: das Fälligkeitsdatum nach einer geänderten Darlehensvereinbarung verlängern.
    • Änderung der Zahlungsfrequenz: das Zahlungsintervall nach einer Restrukturierung anpassen.
  3. Auf „Calculate“ klicken. TreasuryView erzeugt den Plan für jede Periode vom Valutadatum bis zum Fälligkeitsdatum. Die Zinsen jeder Periode werden mit der konfigurierten Zinstagekonvention berechnet; bei Darlehen mit variablem Zinssatz wird die aktuelle Referenzzinskurve (zum Beispiel die EURIBOR-Forward-Kurve) angewendet, um künftige Zinszahlungen zu projizieren. Zins- und Tilgungs-Cashflows werden in einer Zeitleiste zusammengeführt.
  4. Erzeugten Cashflow-Plan prüfen. Kontrollieren Sie vor dem Speichern, dass
    • die Zahlungstermine dem Zahlungskalender der Darlehensvereinbarung entsprechen, einschließlich Geschäftstagekorrektur;
    • die Zinsbeträge je Periode den richtigen Nominalbetrag, Zinssatz und Zinstagebruch berücksichtigen;
    • sich der Nominalbetrag zwischen den Perioden entsprechend der Tilgungsart verringert;
    • die Rückzahlung bei Fälligkeit stimmt (Endfälligkeitsdarlehen: der volle ursprüngliche Nominalbetrag; Annuitäten- oder lineare Darlehen: der Restbetrag);
    • die Gesamtzinskosten über die Laufzeit zu Ihren Budgetannahmen passen.

Sobald der Plan berechnet und gespeichert ist, fließt er ein in:

  • die Cashflow-Prognose der Darlehen: erwartete Zins- und Tilgungszahlungen über das Darlehensportfolio, nach Monat oder Quartal;

  • die Zinssensitivitätsanalyse: die Auswirkung einer Zinsverschiebung um +100 oder -100 Basispunkte auf den künftigen Kapitaldienst;

  • das Refinanzierungsprofil: anstehende Fälligkeiten und Tilgungsspitzen;

  • das Reporting an Vorstand und Banken: Der berechnete Plan lässt sich als Cashflow-Report exportieren, zum Beispiel für das Berichtswesen gegenüber Darlehensgebern oder für Treasury-Updates auf Vorstandsebene.

  • Laufzeitdarlehen (Term Loan): ein Darlehen mit festgelegtem Nominalbetrag, festem Tilgungsplan und Fälligkeitsdatum.

  • Tilgungsart (Amortization Type): wie das Kapital zurückgezahlt wird: Endfälligkeit (Bullet), Annuität (gleichbleibende Gesamtrate) oder linear (gleiche Tilgungsraten).

  • Zinstagekonvention (Day Count Convention): die Methode für den Zinstagebruch jeder Periode (Actual/360, Actual/365, 30/360).

  • Referenzzins: der variable Referenzsatz bei Darlehen mit variablem Zinssatz.

  • Marge: der Kreditaufschlag auf den Referenzzins.

  • Zahlungsfrequenz: das Intervall zwischen Zins- und/oder Tilgungszahlungen.

  • Cashflow-Plan: die Tabelle der erwarteten Zinsen, Tilgungen und offenen Nominalbeträge je Periode vom Valutadatum bis zum Fälligkeitsdatum.

  • „Calculate“ liefert kein Ergebnis: Prüfen Sie, ob alle Pflichtfelder ausgefüllt sind, insbesondere Fälligkeitsdatum und Zahlungsfrequenz.

  • Zinsen eines Darlehens mit variablem Zinssatz wirken falsch: Prüfen Sie, ob der richtige Referenzzins gewählt ist und ob für das aktuelle Fixing Marktdaten vorliegen.

  • Zinsen für eine gebrochene Periode wirken falsch: Prüfen Sie, ob die Zinstagekonvention zur Darlehensvereinbarung passt. Actual/360 und 30/360 führen bei gebrochenen Perioden zu unterschiedlichen Ergebnissen.

  • Der Nominalbetrag verringert sich nicht wie erwartet: Prüfen Sie die Tilgungsart. Endfälligkeitsdarlehen behalten den vollen Nominalbetrag bis zur Fälligkeit; Annuitäten- und lineare Darlehen verringern ihn in jeder Periode.

  • Zahlungstermine weichen von der Darlehensvereinbarung ab: Prüfen Sie die Einstellungen zu Geschäftstagekonvention und Feiertagskalender.

Wenn Sie eine geführte Sitzung zu Zinsszenarien oder zur Cashflow-Prognose über mehrere Laufzeitdarlehen wünschen, buchen Sie unten eine Demo.

Weitere Anleitungen finden Sie im Lernzentrum.

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